Dienstag, 9. Juni 2020

Vom Geist des 13. Jahrhunderts: Zitate zur AURORA (vermutlich) des Thomas v. Aquin

Notizen zur 'Aurora'


über die Verbindung von Geist und Natur
im 13. Jahrhundert




  die "Schwester- Galaxie" AURORA"




ein einfaches Gleichnis für das Äußere gespiegelt im Inneren:
oben:  einen vorhandenen Bewusstseinskern “Ich”
unten: dasselbe mit vertieftem und erweitertem Bewusstsein



_______________________________________________



Marie Louise v. Franz,
Kommentar zur AURORA
C.G.Jung, Mysterium Coniunctionis III
(§ = Paragraphen)
_________________________________

 131
… ist der Alchemist ein Mensch, der das “göttliche Geheimnis” des Unbewussten sucht, das er in die Materie projiziert, und in diesem Sinne ist jeder ein Alchemist, der sich um eine individuelle, unmittelbare Gestaltung eines Erlebens des Unbewussten bemüht.

 133
Petrus Bonus: Pretiosa Margarita Novella. “Das Werk geschehe durch die Hinzufügung des geheimnisvollen Steines, der mit den Sinnen nicht faßbar sei, sondern allein durch den Intellekt, durch Inspiration oder göttliche Offenbarung, oder durch die Lehre eines Wissenden”.

 141
“Der Baum symbolisiert den Individuationesprozess in seinen Aspekten des Gelebtwerdens wie der Bewustwerdung, der ‘Gnosis’.

142
 Die Seele sei das Grenzensetzende und dadurch die Form des Körpers. “Die an sich formlose Materie empfängt ihr aktuelles So-Sein nur insoweit sie durch die Seele Form erhällt.”
Aristoteles: “Feuerstein” kann unerschöpflich Feuer spenden.

142
Sapientia ein Feuer das unerschöpflich weiter zündet.

145
Feuersymbolik des heiligen Geistes. Die archetypische Vorstellung einer kosmischen, göttlichen, “ bewusstseinsfähigen” Energie.
“intellectus agens” Avicenna, Ibn Sina (980 -1037)

“intellectus agens – eine kosmische Realität”, deren Ausstrahlung mit derjenigen des Lichts verglichen warden könnte. “Buch von der Genesung der Seele”.

146
 “Diese Intelligentia  wohnt in den Planetensphären und ist eine außerseelische in der Natur vorhandene Grundkraft und Wurzel alles menschlichen Erkennens.”

Anm. 56 nach “Avicenna gibt es viele solcher Intelligenzen, die die einzelnen Planetensphären  beherrschen; die, welche auf den Menschen einwirkt ist die sublunare Intelligenz.”

“Wenn die menschliche Seele mir dem >>intellectus agens>> in Berührung kommt, so wird sie ‘denkend’. und wenn sie sich in ‘genialer Vermutung’ bis zu ihm erhebt, dann strömt eine heilige Kraft in sie ein, welche die Prophetie bewirkt.”

“Der ‘intellektus agens’ im Kosmos bei AVICENNA entspricht nämlich der Idee eines bewusstseinsähnlichen Sinnes im objektiven physikalischen Naturgeschehen und entspricht damit  JUNG’s Begriff eines absoluten Wissens.”


147
“Nach AVICENNA ist nun das  menschliche Ich dem ‘intellectus agens’ (gegenüber) rezeptiv eingestellt.  Wir wissen heute, dass tatsächlich jedes Denken im ‘abaissement du niveau mental’ bedarf um an jenes Wissen heranzukommen.”

‘nous poiätikos’ ”dejenige westliche Begriff, der der Chinestschen Idee des TAO am nächsten Kommt.”

148 
männlicher Begriff ‘intellectus agens’ (AVICENNA).
 ‘sapientia DEI “gerät in die Nähe des archetypischen Anima-Bildes.’

150 
“Der Begriff des ’intellectus agens’ deckt sich pdychologisch weitgehend mit der JUNG’schen Auffassung einer ‘Luminosität’ (eines dämmerhaften Bewusstseins) der archetypischen Inhalte im Unbewussten … Schluß: “dass die Archetypen entsprechend der kosmischen Funktion des nous einen nicht-psychischen (psychoiden) Aspekt besitzen müssen, der sie sogar als anordnende Faktoren im physikalischen Raum-Zeit-Kontinuum erscheinen lässt.”

150
 “ in modern psychologische Termini übersetzt: …dass in der Natur und im kollektiven Unbewussten eine Art von objektiven Bewusstsein oder Geist, zum mindesten potentiell existiert, von dem sich das irdische Ichbewusstsein sekundär herleitet und auch dadurch jede Erweiterung erhält, dass es von ihm ‘erleuchtet’ wird.”

 152
Praktisch bedeutet die Luminusität der Archetypen nichts anderes, als dass letztere nicht nur die Formen und den Sinn unserer Instinkte darstellen, sondern gleichzeitig eine Art  “eigener bewusstseinsähnlicher Intelligenz” entwickeln, die nicht mit derjenigen des Ichbewusstseins koinzidiert.; infolgedessen vermittelt ein im Unbewussten konstellierter Archetypus Einfälle, Vorstellungen, Erkenntnisse, *) Inspirationen, ahnungsvolles Wissen um Dinge die es eigentlich nicht wissen könnte”

*): hinzuzufügen wären: Begegnungen, Träume, Handlungen.
152 
Anm. “Zentralsonne … die dem Archetypus des Selbst entspricht, dem Regulationszentrum der gesamten psychischen Vorgänge.”

152
 Sapientia DEI (Weisheit Gottes) = ‘tinctura’ (SENIOR)… eine weibliche Personification des kollektiven Unbewussten, und insofern sie die ‘rationes‘ alle in Eines zusammenfasst, ist sie auch eine weibliche Erscheinungsform der imago DEI (d.i. des Selbst) in der menschlichen Seele.

“die schöpferische Essenz Gottes und der Seele”

wird erst frei “durch subtiles Meditieren” … “geklärten Geist”.

tinktura … innerseelisches Fließen des Geistes

SENIOR – liquefaction (Verflüssigung) “aus der Essenz der Seele fließende Funktion” “alchemistische Metallverwandlung”

”Es gehört nämlich nach St. Thomas besonders zu den Eigenschaften der Seele eines von der sapientia Erleuchteten, dass ihm per virtutem DEI auch die Materie außerhalb seines Körpers gehorche.”

“Seele kann in das physische Naturgeschehen verändernd einwirken.”

“Gott gibt “Sein produzieren zu dürfen”.

154
Anm. “… solche intermediären ‘causae’ im Naturgeschehen, deren Gott sich instrumentell bedient sind z.B. die Himmelskörper”.  Seele als ‘causa secunda’ nach Gott.

156 Albertus Magnus:

“fand ich, dass (wirklich) die Emotionalität (affectio)
der menschlichen Seele
die Hauptwurzel
all dieser Dinge ist.”

“sei es entweder, dass sie wegen ihrer großen Emotion … oder wegen ihrer Würde … sei es dass mit einem solchen über alle Grenzen hinausgehenden Affekt die passende Sternstunde oder die astrologische Situation oder eine andere Kraft parallel
läuft und wir (infolgedessen glauben, dass das, was diese Kraft mache, dann von der Seele bewirkt würde”





157            
            Wissenschaft ist die Herstellung der Bildzeichen … “ die Materie gehorcht der Seele”.

176

“und wisset, gesamte Versammlung, dass
die Dichte der 4 Elemente
auf der Erde ruht …”

160
 “ferner bilden dabei auch die Sterne einen vermittelnden Faktor, indem sie die Seele der unteren Welt affizieren.

Psychologisch ausgedrückt snd die Sternenkonstellationen am Himmel der Ort, an welchem die Archetypen des Kollektiven Unbewussten projiziert erscheinen, wobei – im Gegensatz zu Mythen, Märchen und anderen Ausgestaltungen der Archetypen , deren Zeitqualität mitberücksichttigt ist.

Tatsächlich ist nun auch die individuelle Psyche instrumentell der Ort der Verwirklichung des an sich überpersönlichen und teilweise sogar nicht-psychischen
Archetypus.
Letzterer wird konstelliert, d. h. zu einer verwirklichbaren sich real auswirkenden Macht nur dann, wenn eine spezifische Einstellung des Bewusstseins vorherrscht, was AVICENNA zu formulieren versucht, wenn er betont, dass die Konstellation durch die “scientia”, das heißt den “richtigen” intelletus geschehe. Scientia ist die Herstellung der richtigen I,agination – der richtigen Symbole.

161
Das “Fließen” des Geistes bedeutet ein Ergriffenwerden von der Sapientia, wodurch die Seele des Alchimisten nicht nur Erkenntnis sondern auch magische Wriksamkeit im Bereich der Materie erlangt,

Durch das Lasen des “liber aggretiationis” nämlich” …”gerät der Geist in Fluss und folgt seinem Begehren …”

162
“ dem natürlichen Gefälle der psychischen Energie in sich selber nachzugehen beginnen …”
“concupiscentia = letztlich der Naturtrieb jedes Wesens zur “eigenen Vollendung”

163
Die ‘Weltseele’ nannte der Neuplatoniker CELSUS eine fließende Kraft und der Alchemist ZOSIMOS eine “weibliche Kraft”.

169
Corpus Hermeticum:
wonach Gott alles Sichtbare durch Imagination (gr. phantasia) hervorgebracht habe, und sich infolgedessen in allem manifestiere …Er ist in allem gegenwärtig und ist das Sichtbare und das Unsichtbare, das Seiende und das Nichtseiende das er für sich behielt”. Somit ist in der sichtbaren Welt die schöpferische ‘phantasia’ Gottes enthalten, die sich den Auserwählten manifestieren kann. Gott ist nämlich die wirkende Kraft in allen Dingen … und alles ist voll Seele und bewegt sich in vollendeter Ordnung.

194
“Sie stehe auf dem Mond wie der Getaufte auf dem Glauben. Es steht aber die Kirche – und Selene ist darin andeutendes Vorbild – auf unserem Glauben und auf unserer Kinderannahme, und solange bis die Fülle der Völker heimgekehrt ist, liegt sie in mütterlichen Wehen und schafft gebärend die Psychiker um zu Pneumatikern. Aus diesem Grund ist sie eine wahre ‘Mutter’

201
Zosimos (Griech. Alchemist, 3. Jhdt)

“Wolke” “ein schwarzes ungemischtes Pneuma”
“und sehr schön habe MARIA über die Wolke gesagt:

“Da Erz färbt nicht, und erst, wenn es selbst gefärbt wurde, dann färbt es und wenn es genährt wurde, so nährt es und wenn es vollendet wurde, so vollendet es.”

205
“Der Drache symbolisiert (…) die untere Schöpfung, die Wirklichkeit und die Verwirklichung.”
“Drache als Symbol des Mercurtus in der alchemistischen Bilderwelt.”

212
“Lehm der Weisheit” (lutum sapientiae)

218
“die anima sapientia bezieht sich formaliter zum Alchemisten, wie Gott sich zu Christus bezog.”

220
“ den die anima ist die ‘ mediatrix’ zwischen den unvereinbaren Gegensätzen in der Gottheit …”

221
Planeten als Diener des Königs (Gold) Planeten hier als Diener der Sapientia Dei.

223
Deutung des Königs als Bewusstsein.

224
“Damit belastet die Alchemie den Menschen mit der Aufgabe sowohl als auch der würde, dass er durch sein opus den weiblichen Aspekt der Gottheit, die Sapientia und anima mundi aus der Verhaftung in die Materie befreie und mit  dem manifesten männlichen Gotte wieder vereinige.”

235
Die Nigredo ist nämlich, wie z.B. aus einem Ausspruch des AVICENNA hervorgeht, ein Triumph oder Dominieren des Weiblichen.

243      
            Gnostische Markosianer:

           "MARKOS hat auch nach IRENAEUS eine Dekade von 10 Himmelskreisen und eine Dodekas               von 12 Zodiakalzeichen angenommen. Dabei stellt die Dodekass das böse irdische Schicksal                   dar, die Dekade hingegen ist "seelenerzeugend, und in ihr finden sich nach pythagoreischer                    Ansicht Leben und Licht geeint, sie ist daher ein Bild des weltschöpferischen Nous."
            1 + 2+ 3+4 = 10
247
           ... dass "anima eine humiditas corrumpens und connaturalis d.h.  vivificans, zugleich ist und dass             sie als solche das "göttliche Wasser" der Kunst verkörpert.
            in Alchemie und gnostischen Systemen "Wasser" = Leben + Tod, Himmelsozean = Sophia
249
            alchemistische Symbole haben eine die Gegensätze vereinigende Funktion
250
            hat der Verfasser die Projektion der Anima in den Stoff nicht durchschaut. Aus diesem Grunde                bleibt die Anima weiterhin insofern "unerlöst", als sie nicht auds dem projizierten Zustand                    befreit, d.h. als psychische Gegebenheit erkannt ist.
256
            "Der Mittag ist, wie schon erwähnt, der "fervor gloriae mundanae" - die Glut weltlichen 
             Ehrgeizes , und der Teufel ist, wie ein alter Text sagt (ARTEFIUS)   "innerlich von der Natur                  des Feuers und eben deshalb der Natur der Seele feind, die von der Natur des Gleichmaßes                     ist."
264
            durch die Ablution ein Einswerden von vorher Verstreutem. 7 Metalle ~ 7 Planeten

            "Letztere sind identisch mit den Planeten, den Herren der Heimarmene. Psychologisch betrachtet             symbolisieren sie die kollektiven Konstituenten der Persönlichkeit. Die Einmaligkeit des                        Individuums ist dabei ausgedrückt in der spezifischen Form ihrer Konstellation.                                       Der  anordnende  Faktor der Konstellation aber ist jenes übergeornete Regulationszentrum,                     welches JUNG als  Selbst bezeichnet.    
275
            ...  die geistigen Voraussetzungen der Alchemie eine größere Affinität zu den Gedanken dieser                 Heilig Geist Bewegungen, indem die Alchemisten ihren Begriff eines "lumen naturae" mit der                 Hypostase des Hl. Geistes identifizierten."

283
            Die Seele ist als vapor oder Wasserdampgf aufgefasst. Dies entspicht der stoischen Auffassung                der Seele als anathymiasis = Aufwallung, Aushauch des Blutes oder als Luft oder als warmes                 Pneuma welches ebenfalls die Substanz der feinstofflichen Gottheit ist und im Menschen den                 enthousiasmos (Gottergriffenheit) und die luftigen Bilder der Träume erzeugt.
286
            ... begünstigt ein ternarisches Ordnungsschema eine relative Emanzipation des Bewusstseins                    gegenüber dem bloß Naturhaften.
            "Die Dreiheit ist ein Archetypus, der mit dominierender Kraft eine geistige Entwicklung nicht                nur begünstigt, sondern gegebenenfalls auch erzwingt.
290
            ... ist die Erde ein Aspekt der sapientia selber, gleichsam ihre eigene chtonische Seite ...

292
            Paraklet = Tröster
            "Als Tröster, Paraklet, des am "Vierte", d.h. am Bösen leidenden Menschen ist er (Hl. Geist)                    aber zudem "in einer quaternaerischen eine Versöhnung der gegensätze und damit die Antwort                auf jenes Leiden in der Gottheit, das Christus personifiziert."
359 
            "wechselseitige Kontamination, wie sie für unbewusste Inhalte charakteristisch ist."
363
            weil unsere "Seele entstanden ist am Horizonte der Ewigkeit ..."

Murnau den 17. 9. 2020, UTC: 19:26.

       
            





















Donnerstag, 21. Mai 2020

Remarks on Capricorn

DONNERSTAG, 21. MAI 2020


Remarks on Capricorn


while this week's  Jupiter follows Venus into
Saturn's Capricorn
for the two of them and their realms
a step from abundance to 
frugality
11. 25 - 12. 2 2019

a pure Saturn in Capricorn clipping  the hedges of Summer to the Order of four-chambered time, constantly spinning, constantly marrying Nature; clipping assisted by brother Pluto's  cutting the  tendrils of  savor, lust and freedom to save the code of the species

12 23. 2019 - 1. 1.  2020

making the astro-community shudder
'hostile to life'
one can call Saturn/Capricorn most certainly
as desired calcium is  in life 
hostile to living and alteration but
indispensable for generation of frameworks
bones shells and skulls
in world and time
as we wouldn't like our bones
to melt or the crust above the magma
of the Earth
1. 6. - 13.  2020



2 10 - 19. 2020
not yet meaningful
but significant
the week of Mars
on his current 'pilgrims way'  to
Capricorn
of the god 
Saturn
currently being at home
cutting temporal from everlasting
in the unchangeable
and the cold is
circling close around the pole 
Mars will leave Sagittarius for Capricorn
blind
beginnings
enter the realm of old wisdom
and discipline

Mars six weeks in the disposal
of boundary setting Saturn
his Capricorn is like a
pilgrimage
Mars in Capricorn
storm in the north
the last wave of  I after
Mercury, Sun and Venus
the inner
now Mars
the first outer
neighbor
will meet in the sixth week 
the Brother Pluto
still in the fathers  'land'
and in the seventh  the father
Saturn
3. 23. - 4. 1. 2020

Freitag, 8. Mai 2020

The Day the Monster Died




The immunity of the nation depends entirely upon the
 existence of a leading minority immune to the evil and 
capable of combating the powerful suggestive effect.

 Carl Gustav Jung, 
The Symbolic Life, Collected Works 18, par.1400


Good does not become better by being exaggerated, 
but worse, and a small evil becomes a big one through 
being disregarded and repressed. The Shadow is very 
much a part of human nature, and it is only at night that 
no shadows exist. 

Carl Jung
: "A Psychological Approach to the Dogma of the Trinity (1942)
In CW 11; Psychology and Religion: West and East. Page 286.



8. Mai 1945


I was three years old. But all of my later life this day was the most significant to me. Not so to my parents,  neighbors and teachers (one great exception). Anybody used to look the other way and forget like a bad dream.
From when I was 15  it was 'the leading minority' that was of my concern. 24 years later, when I had my encounter with Astrology with 39,  I started to consider political/historical constellations.
The Day to end the World War II,  how very, very special might have been it's constellation on that unique day? Here it is.:



May 8. 1945
(click)

Incredible,  Mars, the igniter  in exact resonance (opposition) with Neptune, the extinguisher.
and per conjunction  Moon (the people) and in square Saturn (the state) are included in the resonance.

What does philosophy do with this finding? 2080 days of  terrible monster industrial war, eating cities and landscapes, countless men, women, children brave and craven, fighters and captives ... billions of decisions ... of hopes and desperations.

Now look, what a say the elements had on May 8.:

(valid till 12. 31. 1980)
on May 8. 1945

1. the extinguisher Neptune again resonates with a Mars, here the red Mars of the fire-element + the olive Uranus, the toppler of the element earth, and the cluster  resonating with Mars and Moon.

2. Sun of the day is between 16,9° Taurus = olive Mars of the earth and in opposition to olive Neptune of the earth element at 18,9° Scorpio.

So it had to have 3 x Mars and 3 x Neptune connected with one another to see that  blessed day, the gigantic monster died on the European theater of war. Mankind has to learn, take note of synchronicities like this, and to muse it's psycho/physical/philosophical consequences.


Mind this: Neptune is exactly at the place, I called the "Grandola-constellation". (Unfortunately in German only.)

Murnau, May 8. 2020, UTC: 119:56.


Dokumentation:



Dienstag, 31. März 2020

Das Erdhoroskop von 154 - Konstantin


Konstantin

eine neue Satzung




Es hatte 795 Jahre bedurft, dass eine neue Königskonjunktion die von 642 v. Chr. ablöste. Diese ereignete sich am 8. 7. 154  n. Chr. mitten in der Blütezeit jenes späten griechischen Zweiges philosophisch mystischer Frömmigkeit in Gestalt der „Gnosis“, der damals, von den Kirchenvätern als „Haeresie“ verurteilt[1], blühte, gleichzeitig mit den weiter anwachsenden christlichen Gemeindebildungen.
In jenem Jahr herrschte in Rom der Kaiser Antonius mit dem Zusatz „pius“, was daraufhin deutet, daß er in den Augen der Zeitgenossen dieses in frommer und pflichtgemäßer Weise tat.  So heißt es in der Chronik: „Seine Herrschaft stellt eine der wirtschaftlich blühendsten und innenpolitisch stabilsten Kaiserzeiten dar“. Sicherung gegen die Germanen, Stichwort „Limes“, kennzeichnet die außenpolitische Konsolidierung der jüngstvergangenen Zeit.“[2] An ihn richtete der fromme Kirchenvater Justinus seine „Apologie“, in welcher er um Verständnis der Christen warb und um das Recht ihrem Glauben ungestört leben zu dürfen. Allein – vergeblich, denn Justinus „der Märtyrer“ wurde mit einem Teil seiner Schüler unter Antoninus’ Nachfolger, dem Philosophenkaiser Marc Aurel, enthauptet.

 Zur gleichen Zeit  datiert in Zentralnigeria die Kultur der Nok den Anfang der Eisenzeit südlich der Sahara.

In China erlebt die Chinesische Mauer ab 155 Angriffe der Mongolen, was langfristig zur Stärkung  der Militärs in den Provinzen gegenüber der Zentralgewalt führt.

  
Königskonjunktion vom 8.7.154 im Erdelement

Diese Königskonjunktion, die nun das Welthoroskop  des Erdelements für 853 Jahre stellt,  bis sich am 1.11.1007 die nächstfolgende ereignet,   zeigt  wieder Saturn und Jupiter in der Jungfrau, diesmal auf 3,2°.
Es ist also nach wie vor das Milieu des sechsten Tierkreiszeichens,  das Reifestadium im Jahreszyklus, als Reife der Person der Spätsommer des Individuums,  in welchem die Gestalt dieser Jungfrauen-Jahrhunderte wohnt.
In der Königskonjunktion vom 8. 7. 154 n. Chr.  zeigt sich Mond in Konjunktion mit Mars[3], man weiß nicht wie eng[4], verbunden:  Es ist das Daheim-Sein (Mond = das Volk in seinen Wohnsitzen) verbunden mit dem  nomadisch - unverwurzeltem Schweifen  (= Mars, dem Herrn des Nomadentiers Widder): ein Hinweis auf ein kommendes Geschehen in der Art  von Sippen-, Stammes- und Völkerwanderungen.
Mond und Mars stehen im Skorpion. Entsprechend ist zu erwarten, dass sich dieses Schweifen  unter dem Zwang gewisser leitender Vorstellungen vollzieht.
Da also  Mond und Mars im Skorpion stehen, ist des weiteren zu erwarten, dass das Geschehen, genauer: sein Wirkendes, sich dort auswirken wird, wo sich – nach heutiger Kenntnis –Pluto, der Herr des Skorpions befand – im Stier.
Das ist die Verwurzelung, „Setzung“ (Stier) mythisch/religiöser Satzung (Pluto) im Zusammenhang einer Zeit in Heimatlosigkeit, und Landergreifung, das ist  Zerstörung und Landnahme, Zorn, Schmerz, und neue  Setzung (Mars/Mond).

Man mag einwenden, hinterher ist das leicht zu sagen. Aber ist das leicht- Können tadelswert? Ist der Zug der äonischen Gestalt, hier der Erde,  nicht Bewusstseinswürdig? 

Aber das vom Schicksal den Völkern Zugemessene ist damit noch nicht voll beschrieben: Uranus, Aufheber, Umwerfer und Schöpfer neuer Visionen aus den Tiefen des unbewussten Geistes[DP1]  hat über Quadrat[5] zum Mars Teil an dieser komplexen Konstellation.
 Das Hinzutreten des Uranus bedeutet: Ergriffenwerden durch ein neues Bild des Himmels =Wassermann, damit verbunden (Quadrat) völliger Neubeginn auf Erden im Reich (Stier), und im Glauben (Skorpion = Mythos)d. h. in der Anschauung des Geoffenbarten.
Das in diesem Sinne wohl größte und am weitesten tragende Ereignis in diesen ganzen achteinhalbhundert Jahren ist dieses, welches, wie mir scheint, das dritte große Datum der Christenheit (neben der Geburt und dem Tod des Erlösers) darstellt. Es ist für Leopold Ranke „eins der vornehmsten Ereignisse der gesamten Geschichte“.

Weltwende am Tiber

Ereignete sich am 28. 10. 312.
Dieser Tag sieht im 1065. Jahr seines Bestehens[6] den Bruch des römischen Staates mit seiner Staats-Religion des antiken Heidentums, seinen Orakeln mittels der Vogel- und Eingeweideschau und seinen Opferzeremonien für die als Gottheiten zu verehrenden Kaiser. Diese als Götzenverehrung zu verweigern, und gelte es die Todesstrafe,  war damals die Glaubensprüfung eines jeden Christen. Sie bestanden zu haben angesichts des drohenden Märtyrerschicksals durch Feuer, Schwert, oder wilde Raubtiere in den Arenen, erfüllte die Welt mit einem neuen, nie gekannten, so biederen wie heroischen Menschentum. Dieses in allen Teilen des überalterten Reiches sich ausbreitende psychische Wunder, über zweihundertfünfzig Jahre am todbedrohten Glauben festgehalten zu haben, hat die Machtlosen schließlich zur neuen großen Seelenmacht in der Welt werden lassen.
Es gab freilich nicht nur Verfolgungen für das aufblühende christliche Leben, es gab auch immer wieder Orte und Zeiten der Ruhe, aber diese blieben immer Inseln auf Widerruf im allgemeinen menschlichen Meer von Neid und Willkür. Vergeblich hatte der Philosoph Justinus („der Märtyrer“) den tugendhaften Kaiser Antoninus in einer Apologie um das Recht, Christ-Sein zu dürfen, angefleht. Unter dessen Adoptivsohn, den Philosophenkaiser Marc Aurel, wurde er verhaftet und mit mehreren Freunden nach Misshandlungen enthauptet.
  Fast dreihundert Jahre lang war christlicher Glaube die Kraft und Hingabe Einzelner gewesen, der Welt ein nie gesehenes Bild gemeinschaftlich gelebter Sanftmut, Fürsorglichkeit, Tugend und Zuversicht in die dampfenden Menschenställe des städtischen römischen Bürgerzynismus hineinzustellen. Der Tod stand unter Umständen darauf, junge Frauen als Katchumenen im Glauben unterwiesen und getauft zu haben.[7] Das unbegreifliche Wunder der massenhaften Todesverachtung über dreihundert Jahre hin zeigte dieses Es, vor dem am Ende keine geschichtliche Macht bestehen konnte und kann: die Kraft der von einem Neuen Geist ergriffenen Menschenseele.


28. 10. 312. Schlacht an der Milvischen Brücke


Dieser Tag, der die Aussöhnung der römischen militärischen Weltmacht mit der neuen seelischen Weltmacht eröffnete,  der Weltreligion des Christentums, er muß die „Schaltknöpfe“ der Königskonjunktion in sinnvollster Verbindung zeigen mit der Himmelskonstellation des Tages.
Genau genommen markiert dieser Tag den Durchbruch in dem jahrhundertelangen Prozess. In der Schlacht an der Milvischen Brücke über den Tiber, vor den Toren Roms, gegen den westlichen Mitkaiser Maxentius entschied sich, daß dem bisherigen Cäsar und nunmehrigen alleinigen westlichen Kaiser Constantin die Macht zufiel, alle Verfolgungen, denen die Christen wieder und wieder ausgesetzt waren, für immer zu beenden. Den christlichen seiner Soldaten hatte Constantin vor der Schlacht erlaubt, das Monogramm mit dem Christenkreuz in ihre Schilder zu ritzen.  Die Legende erzählt, vor der Schlacht habe eine Vision, eine blendende Lichterscheinung am Himmel, ihm verkündet: „In diesem Zeichen wirst du siegen“.
Durchbruchstag der römischen Christentumes - betrachten wir also den himmlischen Fahrplan an diesem Schicksalstag:




[1] von gr. airesis= Anschauung, Schule, Sekte.
[2] Chronik Handbuch. Daten der Weltgeschichte. Gütersloh/München 1995, S. 90
[3]     Um 0:00 Uhr stehen sie im Abstand von 2,6°, die Königskonjunktion vollzieht sich irgendwann im Zeitraum zwischen 23:00 am Vortag(Mond 9,3° C) und ca. 3:00 am 8.7. (Mond = 11,7° C) Nach übereinstimmender Auffassung der meisten Astrologen beginnt die Konstellationsresonanz ab einem Abstand von 7° zu wirken. Nach Auffassung von Meistern wie Morinus (1583 – 1656) gelten bei Sonne- und Mond-Resonanzen größere Abstände, so beim Mond schon ab 15° (Astrologia Gallica).
[4] Die Tageszeit der Königskonjunktion lasse ich offen, dann ist es für Mond auf  jeden Fall der Tag des Übergangs über Mars(– Uranus – Pluto). Damit sehen wir den  schon von Solon her bekannten  Uranus- Pluto- Code  = „Neue Satzung“, hier (154 n. Chr.) erweitert durch Mars = das sündenfreie,  kindlich primitive „Rauben“.
[5]     88° zum Mars, das (fast) perfekte Quadrat.
[6]     21. 4. -753 lautet das „Gründungsdatum Roms“ nach dem Gelehrten Marcus Terentius Varro (116 - 27 v. Chr.). Archäologisch belegbar sind Siedlungen seit dem 10. Jahrhundert v. Chr. Die eigentliche Stadt wurde wahrscheinlich im 7. Jahrhundert v. Chr. durch die Etrusker gegründet.“ Chronik,  S. 32.
[7]  Als Beispiel: s.: Marie-Louise v. Franz, „Passio Perpetuae“, Zürich, 1982.


Königskonjunktion im Erdelement v. 154 n. Chr.




Transit 28. 10. 312

Wir können durchzählen: 6 von zehn Königsplaneten sind besucht, haben also einen Transit, entweder in Konjunktion, aus der Opposition oder aus dem Quadrat heraus.
 Diesen Transit-Komplex aus sechs Planeten in seiner Bedeutung mit einem Blick zu übersehen ist schon schwer,  zu deuten fast unmöglich, zum mindesten für ein bescheidenes  Vorstellungsvermögen, wie das meine. Wenn man den Gesamtkomplex dieses Tages in einem Bild, einem Gleichnis unterbringen könnte, wäre er anschaulicher.[1]
 Zur Veranschaulichung der astrologischen, d.h. archetypischen „Schicksals-Chemie“ scheint mir das Gleichnis vom Lied und vom Singen geeignet. Das hieße also: Pluto „singt“ wie immer sein priesterliches Satzungslied. Im  Stier „singt“ er es als Priester der Reichs- und Stammesgötter auf Erden: dem Kaiser des Reiches als zu verehrendem  Gott opfernd zu gedenken heilt das Reich und bringt ihm Kraft; das Opfer zu verweigern schwächt den Geist und die Kraft seiner Truppen. So der Grundgedanke der Christenverfolger, gemäß dem Königspluto im Stier.
Nun hat jeder Planet am Himmel sein eigenes archetypisches „Lied“. Das des laufenden Mondes ändert sich, gemäß seiner Wanderung durch die Zeichen,  alle zwei, drei Tage, das des Merkurs alle drei, vier Tage, kann aber auch, bei Rückläufigkeit, Wochen im selben Motiv verharren[2]; das Sonnenlied wechselt im Takt der Monate, usw.; Uranusmotive verklingen nach sieben Jahren, die des Neptun nach vierzehn Jahren und das Satzungslied des Pluto wechselt in extravaganter Weise: im Durchgang durch z.B. den Krebs dauert das Motiv 27 Jahre an, im Schützen – unsere Gegenwart – dauert es nur 13 Jahre: die Pluto-Bahn ist extrem elliptisch.

Vater und Sohn


 Zu der Zeit, da Konstantin das Erbe seines kaiserlichen Vaters antrat, änderte sich „zufällig“ auch am Himmel das Motiv des täglichen Satzungsliedes. Das Gewesene war das Motiv des Väterlichne des (Pluto im Steinbock) Es hatte die letzten 15 Jahre des Constantius Chlorus begleitet, des Vaters von Konstantin, der auch schon aus der römischen Staatsreligion herausgewachsen war, der monotheistisch zu einen einzigen Vatergott im All betete.
Gleichzeitig mit dem Leben des Vaters hatte auch das Steinbockmotiv als himmlisches Satzungslied geendet. Die nun folgenden 22 Jahre gehörten dem Satzungsmotiv des Wassermanns: Mit „Gott ist Vater und wohnt im Himmel“, übernimmt er das Motiv des Steinbocks und fügt das des Wassermann hinzu: „seine Güte ist Geist, der uns als Tröster einwohnt“: Licht vom kosmischen Menschen. Es ist das Motiv des Heiligen Geistes im  Evangelium der Christen,  das Motiv der Jenseitserfüllung der täglichen Gegenwart.
Dieses Motiv also begleitete die ganzen sechs Jahre von 306 – 312 Konstantin bei Verteidigung und Ausbau seiner Stellung. In dieser ganzen Zeit bewegte sich Pluto im Resonanzbereich von 5° Wassermann, dem Standort des Königsuranus. Damit besangen gleichsam zwei Stimmen in zwei verschiedenen Liedern gleichzeitig ein Motiv. Uranus singt das Schöpfungslied vom himmlischen Menschen und Pluto singt im Wassermann sein Satzungslied vom himmlischen Menschen. Und die Astrologen haben das im Auge zu behalten und darüber Kunde zu geben, wie sich das Satzungslied des Pluto allein schon im Durchgang durch den Wassermann, hier aber gar in der Gegenwart des Uranus, ändert, wie es immer uranushaltiger wird.



[1] „Was ein archetypischer Inhalt immer aussagt, ist zunächst sprachliches Gleichnis. Spricht er von Sonne und identifiziert mit ihr den Löwen, den König, den vom Drachen bewachten Goldschatz und die Lebens- oder „Gesundheitskraft“ des Menschen, so ist es weder das eine noch das andere, sondern das unbekannte Dritte, das sich mehr oder weniger treffend durch alle diese Gleichnisse ausdrücken lässt, das aber – was für den Intellekt stets ein Ärgernis bleiben wird – unbekannt und unformulierbar bleibt…“ C.G.JUNG

[2] Rückläufigkeit: Entweder die Erde überholt einen langsameren Planeten oder Merkur bzw. Venus ziehen zwischen Sonne und Erde ihren, zweidimensional gesehen,  rückläufigen, Halbkreis  vor der Sonne.






Welthoroskop und Weltwende

Allein, zunächst hat sich, entgegen der himmlischen Forderung nach erneuerter Satzung, in dem von uns betrachteten Ausschnitt der Welt nicht viel geändert. Im Herrschaftsbereich Constantins sind die Christen weiterhin unbehelligt, in den übrigen Teilen des Reiches dauert die Verfolgung bis 311 an. Mithin entsteht der „Sog der unerfüllten Konstellation“ – eine energiegeladene Schicksalswolke.
312 zur Zeit der entscheidenden Schlacht, war mittlerweile der uranushaltige Pluto auf 8° vorgerückt, hatte aber die genaue Quadratur mit dem heidnischen Reichspluto auf 11° Stier noch nicht erreicht, der Sender war gewissermaßen noch nicht ganz scharf eingestellt.
Stattdessen aber war Pluto dort angekommen, wo das Zentrum des Resonanzraums der Mond/Mars/Uranus/Pluto-Konstellation der Königskonjunktion sich befand: ihre äußeren Komponenten Pluto (11°)  und Uranus (5°) hatten einen Quadrat-Abstand von 6° und die Mitte davon liegt auf 8°. Genau auf diesen 8°, in nächster Nähe zum Königsmars auf 7°, steht Pluto am Tag  der welthistorischen Durchbruchsschlacht.
 Den Königsmars mit seinem Lied vom Einbruch (des Neuen) besuchen an diesem Tag außer Pluto: König Sonne mit seinem Kraft-Lied der Selbstverschwendung und der Merkur mit seinem Lied vom Nutzen der Unterscheidung. Das Königslied der Verschwendung ertönt nie voller als am Abend eines entscheidenden Sieges, da nun, nach dem Sieg, es ans königliche „Verschwenden“ geht: ans Schenken, ans Belehnen und Verleihen von ziviler und militärischer Macht.

Und es hat der Tag der Schlacht an der Milvischen Brücke noch eine andere Gruppe von „Liedern und Sängern“ gesehen die ebenfalls Besuch von göttlichen Planeten/Sängern des Tages hatten: es sind die Königs-Sonne und der Königsmerkur von 154 n. Chr.



Königskonjunktion v. 154 mit Transiten von Mars und Neptun

Es ist die Krebssonne der Königskonjunktion, die hier die Neptun -Resonanz empfängt. Sonne (=Löwe) ist „der Spieler“ des Tierkreises, ihr/ihm ist aufgegeben, in spielender Hervorbringung das Potential des 'ganzen Systems' zu „verschwenden“; wo man die Sonne stehen hat, dort soll verschwendet werden – Wo denn auch sonst? - und Merkur (=Zwillinge=Jungfrau),  kluger Berater steht in ausreichender Nähe, so daß von einer Sonne/Merkur - Verschwendung der Königskonjunktion zu reden ist.
Hier nun also, bei der Sonne,  herrscht die Wirkung der drei, vier Jahre andauernden Wanderung des Neptun über die Resonanzgrade der Königssonne.
Was „will“ der „Neptun“ genannte Archetyp, besser, was zeigt er an? Die Zeitqualität oder Matrix,  die er aktualisiert oder anordnet,  trägt  den Namen  Fische weil sie für das das kosmische „Erinnerungsbild“ stehen, Erinnerung an  jenes unbegrenzt sich erstreckende Innere, welches belebt ist: das physio/psychische 'Meer' des Unbewussten.
 Als Dynamis, als Beweger in den Welten der Fische, trägt Neptun den römischen Namen der griechischen Gottheit aller Gewässer: Poseidon mit dem Dreizack, Erderschütterer und Geliebter der schrecklichen Medusa. Das „Wasser“ genannte, vierte  Element weist immer auf den fließenden inneren Vorgang; der Gott der Gewässer  weist auf die unvorstellbare Macht, mit welcher die inneren,  physio/psychischen 'Ergriffenheiten' die Tatsachen der äußeren Welt bewegen.
 Innenwelt + Außenwelt, auf beiden Seiten des kosmischen Spiegels „Archetypus“ schießen – wie in der physikalischen Mutterlauge die Kristalle – so schießen in der archetypischen „Mutterlauge“ die Symbol-Kristalle an, gleichzeitig außen wie Innen. Und so ist äußeres oder Weltgeschehen genauso Symbol -  wie es inneres psychisches Geschehen ist.  
 Fische also ist Zeichen der ersten und letzten Zeit - Ende und Anfang des Tierkreises, Zeichen der aus dem Hintergrund in den Vordergrund tretenden, ablösenden Gestalt, und Zeichen der Erlösung von alter verbrauchter Offenbarung, denn deren Symbole bergen nur noch Gewesenes und nichts Kommendes mehr,  so ist Neptun/Fische die Zeit zum Untergang für verbrauchte Einstellungen und für die jüngsten Triebe kommt endlich Luft zum Atmen.
Immer ist das Ziel der „Kindwerdung“ die Entstehung einer neuen psychischen Einstellung im Inneren und nach außen neuer Umgang mit der Welt.  Außen aber bedeutet „Kindwerdung“ gleichzeitig, daß eine Welt reif ist für den Besuch des Neptun, daß sie sich nach dem „Besuch“ des Kind-Symbols sehnt (und sich dessen zugleich nicht bewusst ist).
Daher erscheint also der Geist der Fische im Symbol des Kindes.

„Die Kindwerdung […] ist oft nötig, um eine unpräjudizierte, naive, hinnehmende Bewußtseinslage herzustellen. “ (Jung)

Wie tiefsinnig dem Symbol der Kindwerdung nachgegangen werden will, zeigen die Überlegungen, die der („glänzendste aller“) JUNG-Schüler, ERICH NEUMANN in einem ERANOS-Vortrag 1953 angestellt hat:

„Das Kind, das seine Ganzheit noch nicht hat teilen müssen, lebt in der noch ungeteilten Welt. Das Irdische ist ihm unirdisch und das Unirdische irdisch. Es ist noch nicht gezwungen zu trennen und Gott ist ihm Vater, Vater ist ihm Gott, die Mutter die Welt, und Welt und Mutter sind ihm noch ein und dasselbe. Hier lebt die Transparenz des Irdischen in ihrer ursprünglichen Ganzheit. Alles Natürliche „bedeutet“ und ist symbolisch, alles Symbolische wird als Natur und als tägliche Wirklichkeit erfahren. Gleichzeititg aber ist dieses Kind einmalig und einzig in seiner Ganzheit, und in der Wachheit seines Gegenwärtigseins ist immer gerade die Unwiederholbarkeit des schöpferischen Lebens, das in jedem voll erfassten Augenblick die Reinheit der ursprünglichen Ganzheitswelt offenbart."

Überlegungen, wie diese zeigen den machtvollen, komplexen Gehalt an, den  ein ewig lebendes - unverlierbar in uns lebendes Symbol – hier Fische/Neptun/Kind – enthält, Gehalt an vielfältigsten sinnvollen Gleichzeitigkeiten.

Seine Resonanz nun schickt Neptun 312 n. Chr. aus der Waage. Was ist der Liebe, was ist dem Frieden geschehen, kann man fragen, daß im Zeichen der Waage ein so ganz neuer Beginn konstelliert ist, gewissermaßen eine Neu(er)findung der „Befried(ig)ung“ welche die Waage immer verheißt, da in ihrem Zeichen, im Auf – und – Ab ihrer Schalen, immer Platz für zwei ist? Neptun ist mit seinen Besuchen nicht verschwenderisch: nur alle 164 Jahre erneuern sie sich aber sind immer Besuch des Erlöserarchetyps und zeigen die Verbrauchtheit des bisher leitenden Symbols an, und  die Ankunft der neuen Offenbarung.
Dieses archetypische Motiv  der Kindwerdung also trifft hier auf die Königs-Sonne. Und wenn Sonne die souveräne, „königliche“ Verschwendung des „Ich“ bedeutet, so geschah an diesem Tag eine komplette Weltauflösung, nämlich die ganze Welt der Tetrarchien ging mit dem Tetrachensohn Kaiser Maxentius unter,  die des siegreichen Vereinigers Konstantin  begann natürlicherweise mit der personellen Bereinigung der alten korrupten Strukturen. Sonne/Neptun: „Verschwendung“ von neuem Leben an alte und neue Vertraute des neuen Kaisers. (Fortsetzung folgt)

Murnau, 31. 3. 2020, UTC:16:59

Die Entdeckung des Welthoroskops 1007 - 1802




Dienstag, 10. März 2020

Elemente und Königskonjunktionen

Vom Reich der zwölf Zeichen hinunter zum Reich der Vier Elemente wie sie sich auf  die 12 Zeichen verteilen 



die vier Säulen der Zeit deren 10 Herrscher/innen sich alle ca 200 Jahre zur Königskonjunktion versammeln.

Murnau, 10. 3. 2020, UTC 19:50.

Dokomentation



kommentar dazu.

das ist das Balancevermögen einer Waage, der ein Widder begegnet auf 16° Steinbock im 3. Haus, also über den realen Parteien, Wirtshaus, Cafe, 3. Haus, Orientierung im Raum. 

Und vorhin beim Krönner kommt  wuider Hund an den Tisch a wilder weicher Freund,  alle Wirtschaften Hausverbot, aber bei Irma is er handzam und bei der Bedienung soweit gelitten, dass er bei uns sitzen darf, was er genießt, aber ausgeschenkt bekommt er nichts. Sauberer Steinbock- Komplex mit allen Beteiligten in der Wirtschaft, die im übrigen  leer war wie nie von wegen dem Virus.

Echt, das is ja dees.


und wenn man jetzt den 'wilden' anschaut 



im Moment der Begegnung


da brauchen wir nur nach dem Aszendenten zu schauen und sehen , was im Moment aufsteigt:

ein kompliziertes komplexes in sich widersprüchliches paradoxes Soziales 2. Haus,  begegnet 'seinem'  väterlichen Saturn-Fisch in den Fischen, und alles ist gut. Der 7.2° Fische nun ist bekanntlich meine Sonne.